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Die sieben Geheimnisse des Glaubens


In den heiligen Geheimnissen des Glaubens und in ihrer feierlichen Handlung wird das Wirken des lebendigen Gottes und die Tiefe seiner Liebe den Gläubigen auf geheimnisvolle Weise spürbar gegenwärtig. Sie sind Quellen der Gnade, Pforten zum Heil und wirksame Zeichen der unaussprechlichen Herablassung Gottes zu seiner Kirche.

Kindersegnung

Das erste Geheimnis ist die Kindersegnung. In ihr wird das neugeborene Leben durch den segnenden Zuspruch der Gemeinde, in die Gemeinschaft aufgenommen. Gleich einem zarten Pflänzchen wird es unter den Schirm des Allerhöchsten gestellt, auf dass es heranwachse im Schutze des Glaubens und einst in der Fülle der Erkenntnis Gottes bestehe.

Bekehrung

Die Bekehrung ist das heilige Mittel der Barmherzigkeit Gottes, ein Heimfinden zu dem, der uns zuerst geliebt hat. Wer im Glauben erwacht und sich von Herzen zum Erlöser bekehrt und dabei Buße tut, empfängt in diesem Geheimnis die Vergebung all seiner Sünden. Im Bekenntnis der Schuld und in der aufrichtigen Umkehr schenkt der Allmächtige durch seinen Heiligen Geist dem Menschen neues Leben.
Die Buße ist dabei das heilende Zeichen, durch welches der Herr auch die Seele, die nach der Taufe in Schuld gefallen ist, wieder aufrichtet. In der aufrichtigen Reue schenkt Gott die Vergebung und richtet den Gefallenen wieder auf. So wird der Gläubige immer neu aus Gnade gerechtfertigt, gestärkt und zurechtgerückt um im Licht des Evangeliums zu wandeln.

Taufe

Die Taufe ist das Fundament der christlichen Gemeinschaft, das Tor zum geistlichen Leben. Sie ist das äußere Zeichen, das den inneren Vorgang der Bekehrung sichtbar macht und kundtut, dass der Gläubige fortan nicht mehr sich selbst, sondern Christus angehört. Sie ist kein bloßes Ritual, sondern die sichtbare Antwort des Glaubens auf die Bekehrung durch das Siegel der Gotteskindschaft. In ihr wird der Täufling als lebendiges Glied in den Leib der Kirche, die Gemeinschaft der Heiligen, aufgenommen und berufen, am Werk Christi teilzuhaben. All dies geschieht gemäß der Anordnung des Herrn auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Herrenmahl

In dieser heiligen Handlung ist Christus selbst wahrhaftig gegenwärtig unter den Gestalten von Brot und Wein. Was der Herr in jener Nacht eingesetzt hat, das vollzieht die Gemeinde in seinem Gedächtnis: Sie nimmt hin, was der Herr ihr reicht, und verkündet seinen Tod und seine Auferstehung, bis er kommt. Es ist das Mahl der Einheit, in dem der Herr seine Gläubigen mit sich vereint und alle Mitfeiernden zu einem einzigen Leib in ihm verbindet. Wie das Brot aus vielen Körnern und der Wein aus vielen Trauben bereitet wird, so wachsen auch die Gläubigen durch die Gemeinschaft an seinem Tisch zu einem Leibe zusammen. Hier wird die Gemeinschaft der Kirche im Opfer des Lammes begründet und im Glauben genährt. Wer würdig isst und trinkt, dem wird die Vergebung der Sünden zugesprochen, sein Glaube gestärkt und er befähigt, in der Liebe zu wandeln.

Ehe

Nach biblischem Verständnis ist die Ehe ein großes Geheimnis. Mann und Frau werden ein Fleisch – nicht nur im Leiblichen, sondern in der Einheit der ganzen Existenz, in Seele und Geist, in Hingabe und Empfang, in der Fülle dessen, was der Schöpfer von Anbeginn als unverbrüchlichen Bund in das Herz des Menschen gelegt hat. Die Ehe weist auf Christus und seine Kirche hin. In der Bundestreue zwischen Mann und Frau wird das liebevolle Verhältnis Gottes zu seinem Volk sichtbar und gegenwärtig. So ist die Ehe ein lebendiges Zeichen der Treue, mit der der Herr seine Braut, die Kirche, umfängt.

Krankensalbung

Die Krankensalbung wird den Schwachen und Leidenden zuteil zur Stärkung und zum Trost. In dieser heiligen Handlung empfängt der Kranke die Kraft des Heiligen Geistes, die ihn in seinen Leiden aufrichtet und ihm die Gewissheit schenkt, dass Gott sich ihm liebevoll zuwendet. Sie ist nicht eine „Letzte Ölung“, sondern ein heilbringendes Zeichen der fürsorgenden Gegenwart Gottes, der den Menschen in seiner Not ergreift, ihn heilt - so es seinem Heil dient, und ihn im Glauben stärkt im Kampf zwischen Leib und Seele.

Weihe

Die Weihe zum Ältesten geschieht nicht aus eigenem Willen, sondern allein auf die Berufung Gottes und mit der Zustimmung der Gemeinde. Durch die Handauflegung und das Gebet der versammelten Gemeinschaft empfängt der Erwählte die von Gott geschenkte Salbung, um als Ältester der Ortsgemeinde zu dienen. Dieser heilige Dienst verlangt einen ungeschmälerten Glauben, eine rechte Absicht, das erforderliche Wissen, einen guten Ruf und die Auszeichnung durch untadelige Sitten sowie bewährte Tugenden. So wird der Weiheempfänger durch den Heiligen Geist gestärkt, das Volk Gottes in Treue zu weiden, das Wort zu verkündigen und den Glauben rein zu verwalten. In diesem Geheimnis offenbart sich die Sorge des Herrn, der seiner Gemeinde Hirten gibt, die sie in der Nachfolge Christi leiten.

In diesen sieben Geheimnissen des Glaubens offenbart sich die liebende Zuwendung Gottes, der seine Kirche bis zur Vollendung der Welt leitet und heiligt.

 



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